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WOBAU Sozialservice
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Wissenswertes zum Wohnen mit Hartz IV

Wie Sie vielleicht schon mitbekommen haben, ist ein Bestandteil unseres umfassenden Service-Angebotes für unsere Mieter der eigens eingerichtete Soziale Dienst. Hier finden Sie Hilfe und Unterstützung bei sozialen, familiären und finanziellen Problemen – und natürlich rund um das Arbeitslosengeld II. Die am häufigsten gestellten Fragen haben wir einmal für Sie beantwortet zusammengestellt:

Häufig gestellte Fragen

▾ Was gehört zum Unterkunftsbedarf?
Zum Unterkunftsbedarf gehören außer der Grundmiete die mit der Unterkunft verbundenen kalten Nebenkosten bzw. Betriebskosten und Heizkosten. Nicht zu den Kosten der Unterkunft gehören:
  • Zuschläge für die Heizung,
  • Kostenbestandteile, die durch die Regelleistungen abgegolten sind, wie z.B. für Warmwasser, Verköstigung, Wäsche, Bedienung und ähnliches, die Überlassung von Herden, Kühlschränken, Waschmaschinen und Möbeln u.a.
  • Kosten für eine Concierge
Die laufenden Kosten der angemessenen Unterkunft werden in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen gewährt. Diese müssen durch geeignete schriftliche Unterlagen (Verträge, Bescheide über Abgabe und Gebühren, Abrechnungen, Mietbescheinigung) nachgewiesen werden.
Eine Minderung oder Aufrechnung der Miete durch den Leistungsempfänger mindert die tatsächlichen Aufwendungen für die Unterkunft.
▾ Kann die Miete von der Arbeitsagentur direkt an die Wobau überwiesen werden?
Ja. Mit einem entsprechenden formlosen, schriftlichen Antrag können die Kosten für Unterkunft und Heizung auf Wunsch des Mieters von der Arbeitsagentur direkt an den Vermieter gezahlt werden. Wichtig dabei ist, darauf zu achten, dass in der Beantragung von der Abtretung der Gesamtmiete die Rede ist, da die reinen Unterkunftskosten um einen bestimmten Prozentsatz für die Warmwasserbereitung reduziert sind, und dieser Anteil von der Regelleistung des Empfängers zu tragen ist.
▾ Was passiert, wenn ich in einer zu großen oder zu teuren Wohnung wohne?
Unangemessen hohe Aufwendungen für Unterkunft sind nur so lange als Bedarf anzuerkennen, wie es dem Leistungsempfänger oder der Bedarfsgemeinschaft nicht möglich oder nicht zuzumuten ist, durch einen Wohnungswechsel, durch Vermieten oder auf andere Weise die Aufwendungen zu senken, in der Regel jedoch längstens für sechs Monate.
Wer eine unangemessene Wohnung bewohnt und den unangemessenen Teil der Kosten aus eigenem Schonvermögen, d.h. aus anrechnungsfreiem Einkommensteilen (z.B. Erziehungsgeld) selbst trägt, dem steht es frei, seine bisherige unangemessene Wohnung weiter zu bewohnen.
Nach Ablauf von sechs Monaten werden – bis auf einige Ausnahmen – nur noch die angemessenen Unterkunftskosten anerkannt.
Wichtig vor dem Umzug in eine neue, angemessene Wohnung und dem Abschluss des Mietvertrages ist es, die Zusicherung der Arbeitsagentur zur Kostenübernahme einzuholen!

Unzumutbar ist ein Umzug dann, wenn:

  • es konkret absehbar ist, dass der Mieter in einem Zeitraum von sechs Monaten ab Umzugsverpflichtung voraussichtlich aus dem Leistungsbezug ausscheidet (z.B. durch konkret absehbare Beschäftigung, konkret absehbaren Rentenbezug) oder
  • eine schwere Erkrankung dem Umzug nachweislich entgegensteht.
▾ Wenn ich aufgefordert werde umzuziehen, wer übernimmt die Umzugs- und Renovierungskosten?
Zu den Kosten der Unterkunft gehören auch die Kosten eines „leistungsrechtlichen notwendigen” Umzuges zur Mietkostensenkung oder zur Anpassung an veränderte Familienverhältnisse.

Ein Umzug ist demnach dann notwendig, wenn:

  • ein rechtskräftiges Räumungsurteil vorliegt,
  • die bisherige Wohnung nachweislich nicht den gesundheitlichen Anforderungen genügt und nachweislich keine Aussicht auf eine Beseitigung der Mängel durch den Vermieter in einer angemessenen Frist besteht,
  • die bisherige Wohnung unangemessen ist u. der Leistungsträger einen Umzug fordert,
  • die bisherige Wohnung zu klein ist um ein menschenwürdiges Leben sicherzustellen,
  • andere Gründe den Umzug notwendig machen (z.B. Ehescheidung).
Die Kosten einer Erst- oder Einzugsrenovierung werden nur übernommen, wenn die Arbeitsagentur der Übernahme vor der Anmietung zugestimmt hat und die Einzugsrenovierung erforderlich ist.
Stimmt die Agentur einem Umzug vorher nicht zu, werden keine mit dem Umzug verbundenen Kosten übernommen.
▾ Welche einmaligen Beihilfen können noch gewährt werden?
Einmalige Beihilfen sind Leistungen, die für zusätzliche Ausgaben von Hilfeempfängern gewährt werden, wenn diese aus dem Regelbedarf nicht aufgebracht werden können.

Dazu gehören:

  • Mehrtägige Klassenfahrten,
  • Erstausstattung für Bekleidung, Schwangerschaftsbekleidung sowie Säuglings- und Kinderausstattung,
  • Erstausstattung und Hausrat bei Erstbezug einer Wohnung


Kontakt

Unsere Mitarbeiter im Bereich Sozialservice helfen Ihnen bei der Beantwortung Ihrer Fragen gerne weiter. Hier finden Sie eine Übersicht aller Ansprechpartner und Ihrer Sprechzeiten in den Kundencentern.

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